Standardsprache vs. Dialekt
Die Aussprache basiert hingegen zu großen Teilen auf dem in Norddeutschland vorhandenen niederdeutschen Substrat. Einer verbreiteten Auffassung zufolge wird eine der schriftdeutschen Standardsprache nahekommende Umgangssprache („das beste Hochdeutsch“) in Hannover und Umgebung gesprochen.der mannheimer türke (bülent ceylan) meint, dass"oxford-deutsch", also das beste hochdeutsch in hannover gesprochen würde. es gibt zwar auch einen eigenen hannöverschen dialekt, den findet man aber nur selten und nur an wenigen orten im landkreis hannover.
Einer verbreiteten Auffassung zufolge wird eine der schriftdeutschen Standardsprache nahekommende Umgangssprache („das beste Hochdeutsch“) in Hannover und Umgebung gesprochen.
Im 17. Jahrhundert kommt die Bezeichnung Plattdeutsch auf, die im Folgenden sassesch usw. verdrängt und zum allgemeinen Namen für das Niederdeutsche wird. Dieser neue Name für das Niederdeutsche kommt aus dem Niederländischen. Der früheste Beleg befindet sich in einem Neuen Testament, das 1524 in Delft gedruckt wurde.
Das Westgermanische, das im 5. Jahrhundert neben dem Ost- und Nordgermanischen entstandene ist, wird als Ursprung der deutschen Sprache angesehen. Das, was wir heute als Deutsch bezeichnen, entstand erst langsam über die Jahrhunderte, wobei der wichtigste Schritt, die zweite (hochdeutsche) Lautverschiebung war.
Hamburg und Schleswig-Holstein wird wohl gern vergessen. Also im Norden von NRW und im Süden von NDS spricht man auf jeden Fall Hochdeutsch.
Unter Standardsprache versteht man eine allgemein verbindliche Sprachform, die in der Öffentlichkeit gesprochen und geschrieben wird. Standardsprache wird auch Hochsprache oder Hochdeutsch genannt. Sie sollte in der Schule, bei der Arbeit und bei der schriftlichen Kommunikation verwendet werden.
Plattdeutsch in Niedersachsen: So einzigartig wie die Landschaft im Norden ist auch die Sprache. Überall in Niedersachsen leben „Plattsnacker“, ob Oldenburger Platt, Ostfriesisches Platt oder Nordhannoversches Platt, sechs verschiedene Dialekte vom "Plattdüütsch" werden in Norddeutschland gesprochen.
Der für die deutsche Standardsprache als Gesamtes, fälschlich gleichsetzende Begriff „Hochdeutsch“ bezeichnet in der germanistischen Sprachwissenschaft eigentlich eine Gruppe von Mundarten in Mittel- und Süddeutschland (Mittel- und Oberdeutsch), die sich durch die Benrather Linie vom Niederdeutschen abgrenzen.
Plattdeutsch ist also ein Teil des Niederdeutschen, umfasst aber nicht alle Sprachstufen des Niederdeutschen. Niederdeutsche Dialekte werden in Norddeutschland und südlich bis nach Krefeld, Kassel und Magdeburg gesprochen.
Und nach dem Niedergang des Plattdeutschen als lingua franca der Hanse war Plattdeutsch vor allem Sprache des Volkes. Damit hatte es die Funktion, die anderenorts lokale oberdeutsche Dialekte hatten . Plattdeutsch wurde als - für mittel- und oberdeutsche Ohren nahezu unverständlicher - Dialekt betrachtet.
Unterschied zwischen Akzent und Dialekt. Ein Dialekt ist die Variation einer Hauptsprache (z.B. Platt, Bayrisch). Bei dieser Variation kann die Grammatik, Aussprache und das Vokabular verändert / ergänzt werden. Ein Akzent bezieht sich auf die Aussprache einer Sprache (nicht zwingend die Muttersprache).
Die Anzahl an Niederdeutsch-Sprechern in Deutschland wird auf vier bis fünf Millionen geschätzt. Das Institut für niederdeutsche Sprache nannte 2009 2,6 Millionen Sprecher oder 14 Prozent der Bevölkerung in Norddeutschland, die „gut oder sehr gut Platt“ sprechen, sodass das Niederdeutsche „ohne Zweifel gefährdet“ sei.
Die deutsche Sprache ist eine germanische Sprache. Das heißt, dass sie sich aus der Sprache der alten Germanen entwickelt hat. Diese Herkunft hat sie mit Sprachen wie Englisch oder Niederländisch gemeinsam, sie sind deshalb einander ähnlich. Fast hundert Millionen Menschen haben Deutsch als Muttersprache.
Das Wort Dialekt stammt ursprünglich aus dem Griechischen und bedeutet "Gespräch und Redensweise von Gruppen". Die Römer übernahmen das Wort aus dem Griechischen und gebrauchten es auf die gleiche Weise. Bis zum Ende des Mittelalters war die Sprache der Professoren, Kleriker und Humanisten das Lateinische.
„In der Vergangenheit wurde der Ursprung des Indoeuropäischen vom Nordpol bis Afrika überall gesucht“, witzelt James Mallory. So hält sich in den Lehrbüchern, dass sich das Indoeuropäische auf eine Sprache zurückführen lässt, die vor 4000 Jahren in der russischen Steppe gesprochen wurde.
Mit der sogenannten Zweiten Lautverschiebung bildete sich dann ab 600 nach Christus die deutsche Sprache aus dem Germanischen heraus. Die Veränderungen bei den Lauten nahmen ihren Ursprung im Süden und breiteten sich von dort gen Norden aus, wobei sich der Sprachwandel immer stärker abschwächte.
Nach heutigem Kenntnisstand ist das Sumerische die erste Sprache, für die eine Schrift entwickelt wurde (um 3300 v. Chr.).
Darüber hinaus ist Deutsch in einer Reihe von Ländern als Amtssprache anerkannt oder gilt offiziell als Minderheitensprache (Schweiz, Belgien, Dänemark, Italien (Südtirol und Vatikanstadt), Luxemburg, Polen, Slowakei, Rumänien, Tschechische Republik, Ungarn und Russland).
Die erste Phase, Altenglisch oder Angelsächsisch, war eine stark vom Germanischen geprägte Sprache und rührte von den Stämmen her, die im 5. Jahrhundert n. Chr. aus Deutschland auf die britischen Inseln zogen.
Grundsätzlich ist zwischen naturwissenschaftlich und linguistisch veranlagten Menschen zu unterscheiden. Wer dagegen bereits etwas Latein oder eine slawische Sprache beherrscht, wird mit den vier deutschen Fällen keine Schwierigkeiten haben, denn in der lateinischen Sprache gibt es sogar sieben Fälle.
Der Begriff Varietät, auch Sprachvarietät, bezeichnet in der Sprachwissenschaft eine bestimmte Ausprägung einer Einzelsprache, die diese Einzelsprache ergänzt, erweitert oder modifiziert, jedoch nicht unabhängig von dieser existieren kann.
Deutscher Wortschatz
Der Wortschatz der deutschen Standardsprache umfasst ca. 75.000 Wörter, die Gesamtgröße des deutschen Wortschatzes wird je nach Quelle und Zählweise auf 300.000 bis 500.000 Wörter bzw. Lexeme geschätzt.Über 100 Millionen Menschen sprechen Deutsch
Darüber hinaus ist Deutsch in einer Reihe von Ländern als Amtssprache anerkannt oder gilt offiziell als Minderheitensprache (Schweiz, Belgien, Dänemark, Italien (Südtirol und Vatikanstadt), Luxemburg, Polen, Slowakei, Rumänien, Tschechische Republik, Ungarn und Russland).Deutsch ist Amtssprache in:
- Belgien: auf der Ebene des Gesamtstaates (zusammen mit Niederländisch und Französisch)
- Brasilien:
- Deutschland.
- Italien:
- Liechtenstein.
- Luxemburg (zusammen mit Luxemburgisch und Französisch)
- Österreich.
- Schweiz:
Zu den westgermanischen Sprachen gehören: Englisch, Deutsch, Niederländisch, Afrikaans, Niederdeutsch, Jiddisch, Luxemburgisch, Friesisch und Pennsylvania Dutch. Dazu gehören: Schwedisch, Dänisch, Norwegisch, Färöisch und Isländisch.
Liste der Sprachen nach Anzahl an Muttersprachlern
| Rang | Sprache | Land mit meisten Sprechern |
|---|
| 1 | Mandarin-Chinesisch | Volksrepublik China |
| 2 | Spanisch | Mexiko |
| 3 | Englisch | Vereinigte Staaten |
| 4 | Hindi | Indien |