Selbstgemachtes glutenfreies Brot hat aber noch einen weiteren wichtigen Pluspunkt im Repertoire: Low Carb! Zum Beispiel hat glutenfreies Brot nur etwa halb so viel Kohlenhydrate wie ein vergleichbares Weizenvollkornbrot, weil mehr Ballaststoffe.
Viele glutenfreie Mehle haben außerdem einen weiteren Vorteil: Sie enthalten oft weniger Kohlenhydrate als herkömmliches Mehl und sind so auch in der Low-Carb-Küche äußerst beliebt.
Glutenfreie Ernährung ist kein Wundermittel zur Gewichtsabnahme. Der Abnahmeeffekt ist meist darauf zurückzuführen, dass du automatisch bewusster isst, wenn du auf etwas verzichten sollst, das nahezu überall drin ist: Brot, Nudeln, Kuchen, aber auch Saucen, Fertiggerichte und Süßigkeiten.
Die folgenden Lebensmittel enthalten nur wenige Kohlenhydrate: Fisch und Meeresfrüchte (ohne Panade): Flunder, Makrele, Karpfen und Co. sind weitestgehend frei von Kohlenhydraten. Ebenso können Sie Garnelen, Hummer, Krebse und Muscheln kohlenhydratfrei genießen.
(19.05.2017) Immer mehr Menschen ernähren sich bewusst glutenfrei. Für Patienten mit Zöliakie oder Gluten-Unverträglichkeit ist eine solche Ernährung essentiell. Gesunde profitieren nicht – im Gegenteil.
Karotten bestehen zu etwa 10 Prozent aus Kohlenhydraten. Die enthaltenden löslichen Ballaststoffe können den Blutzuckerspiegel regulieren.
Glutenfreie Getreide – Alternativen für Allergiker
- Mais. Mais bietet eine besonders vielfältige Alternative zu Glutengetreiden.
- Reis. Reis ist die perfekte Beilage z.B. statt Nudeln, Klößen oder anderen glutenhaltigen Varianten.
- Wildreis.
- Buchweizen.
- Amarant.
- Teff.
Die einfachste Orientierung ist der Hinweis glutenfrei oder gluten-free auf der Vorderseite der Packung, idealerweise hervorgehoben durch das Symbol der durchgestrichenen Ähre. Wenn dir eine Zutat auf der Zutatenliste nicht geläufig ist, lasse das Produkt lieber im Regal liegen.
In welchen Lebensmitteln steckt Gluten?
- Bulgur und Couscous.
- Weizen-, Dinkel-, Gersten- und Roggenmehle sowie das ganze Korn.
- Weizenkleie.
- Urkornsorten wie Kamut, Emmer, Einkorn.
- Grünkorn, Ebly und Perlgraupen (Gerste)
- Hartweizenpasta.
- Haferflocken.
- Malzprodukte (z.B. Ovomaltine und Bier)
Glutenfreie Produkte enthalten von Natur aus kein Gluten. Unverarbeitete tierische Produkte wie Fleisch, Milch, Fisch, Eier und Meeresfrüchte gehören zur ersten Gruppe. Komplett glutenfreie Lebensmittel können darüber hinaus durch den Vermerk „glutenfrei“ gekennzeichnet werden.
Folgende Nahrungsmittel enthalten KEIN Gluten:Reis, Mais, Hirse, Buchweizen, Quinoa, Amaranth, Kartoffeln, Gemüse, Früchte, alle Hülsenfrüchte, Milch und Milchprodukte, Fleisch, Fisch, Eier, Öle und Fette. Gekochte und gebratene Eier.
Dinkel und Dinkelmehle enthalten am meisten Gluten, gefolgt von Weizen und Weizenmehlen. Dinkelmehl Typ 630 kommt auf 10.300 mg Gluten pro 100 g Mehl, Weizenmehl Typ 450 auf 8.660 mg/100 g. Vergleichsweise wenig Gluten enthalten Roggen und Roggenmehle, Roggenschrot etwa liegt bei 3450 mg/100 g.
Viele unverarbeiteten Lebensmittel sind ebenfalls für eine glutenfreie Kost geeignet: Obst und Gemüse, Kartoffeln, Hülsenfrüchte, natürliche Milchprodukte wie z.B. Trinkmilch, Naturjoghurt, Buttermilch, Frischkäse natur, Schnittkäse Natur, Butter, Pflanzenöle, Fleisch, Fisch, Eier, Zucker, Honig, Konfitüre, reine
Die handelsüblichen Standard-Würste wie Cervelat, Bratwurst (Kalb oder Schwein), Cipollata etc. sollten gemäss traditionellem Rezept glutenfrei sein. Im Rahmen der Zutaten, speziell bei den Gewürzen, könnte es aber sein, das Gluten als Zutat einer Zutat eingebracht wird.
Glutenfreie GetränkeCoca Cola, Pepsi Cola, Fanta, Sprite. reine Fruchtsäfte (100 %) und Smoothies ohne Zusätze. Fruchtnektar. reine Soja-, Mandel- oder Cashewmilch.
Zöliakie – gezwungen glutenfreiZöliakie steht für eine chronische Entzündung der Schleimhaut des Dünndarms. Grund dafür ist eine Überempfindlichkeit gegenüber den Bestandteilen von Gluten. Durch die Entzündung werden Nährstoffe sehr schlecht aufgenommen, was Mangelerscheinungen und –erkrankungen zur Folge hat.
„Glutenfreie Kost kann zu Nährstoffmangel führen und womöglich auch zu Schwermetallbelastungen“ betont Prof. Kleine-Tebbe. Auch die eingeschränkte Lebensqualität und die deutlich höheren Kosten sprechen gegen einen freiwilligen Verzicht auf Gluten ohne medizinischen Grund.
smittel kein Getreide wie Weizen, Hafer, Dinkel, Roggen, Gerste, Grünkern und Kamut enthält. Gluten ist ein Kleberstoff der in den oben genannten Getreidesorten und somit auch in den daraus hergestellten Produkten wie Pasta, Pizza, Kekse, Müsli, Kuchen, Brot und Semmeln vorkommt.
Neben Zöliakie und Weizenallergie gibt es noch eine andere Form der Reaktion auf Gluten: die Glutensensitivität (GS). Wissenschafter bezeichnen sie als Reaktion auf die Aufnahme von Gluten bei Fällen, in denen Zöliakie und Weizenallergie ausgeschlossen werden kann.
Zöliakie-Test: AntikörperBesteht der Verdacht auf eine Glutenunverträglichkeit, sollte schon vor einer Ernährungsumstellung ein Glutenallergie-Test durchgeführt werden. Dazu nimmt der Arzt eine Blutprobe und untersucht sie auf bestimmte Immunglobuline hin.
Bei den Brötchen ist es genauso wie bei der beliebten Sandwich-Grundlage: Ein Weizenbrötchen enthält 112 kcal und ein Vollkornbrötchen 144 kcal. Doch auch wenn es bei der Kalorienmenge zwischen Weizenbrötchen und Vollkornbrötchen keine großen Unterschiede gibt, ist Vollkornbrot oder Mehrkorn-Brot gesünder als Weißbrot.
Ja, es gibt durchaus einige Zöliakiebetroffene, die nach der Umstellung auf die glutenfreie Ernährung zunehmen. Wie viel Prozent der Betroffenen dies betrifft, lässt sich jedoch nicht sagen.
Welche Lebensmittel sind für eine schonende Gewichtszunahme bei Zöliakie geeignet? Hochwertige, gute Kohlenhydrate sind in zahlreichen glutenfreien Lebensmitteln wie bspw. Backwaren, Cerealien, Nudeln und sogar Keksen zu finden.
Mehrere Wissenschaftler konnten nachweisen, dass sich eine Low Carb Ernährung positiv auf Gewichtsverlust und Stoffwechsel auswirkt. So wurde beispielsweise gezeigt, dass durch eine kohlenhydratarme Ernährung kurzfristig eine schnellere Gewichtsreduktion erfolgt als durch eine fettarme Ernährung.