Ein Taubheitsgefühl (Hypästhesie) kann sehr unterschiedliche Ursachen haben. Meist ist es ein Hinweis auf eine mangelnde Durchblutung der Extremität oder eine Nervenschädigung. Häufig tritt ein vorübergehendes Taubheitsgefühl auf, wenn durch eine ungünstige Körperhaltung ein Nerv abgeklemmt wird.
Stress: Stress führt regelmäßig zur Verspannung von Muskeln und auch zu Nervenverspannungen, die nicht nur ein unangenehmes Gefühl, sondern auch Kribbeln im Bereich des Kopfes oder Gesichts auslösen können.
Lähmung, TaubheitsgefühlIst die linke Körperhälfte betroffen, spricht das für einen Schlaganfall in der rechten Hirnhälfte. Zeigt dagegen die rechte Körperseite Schlaganfall-Symptome wie Taubheitsgefühle oder Lähmungserscheinungen, deutet dies auf einen linksseitigen Hirnschlag hin.
Ursachen. Ein Taubheitsgefühl entsteht, wenn ein Teil der Empfindungsbahn nicht richtig funktioniert, normalerweise aufgrund einer Störung oder eines Medikaments. Das Taubheitsgefühl kann durch mehrere Erkrankungen verschiedener Art verursacht werden.
Die Nerven brauchen Vitamin B12Bekommt Ihr Körper zu wenig Vitamin B12, können sich die Myelinscheiden nicht mehr richtig regenerieren und Sie spüren in den Gliedmaßen ein Kribbeln oder eine Taubheit. Sind Ihre Sehnerven betroffen, können Sie sogar Ihr Augenlicht verlieren.
Wenn das Kribbeln in den Händen nur gelegentlich auftaucht und schnell wieder verschwindet, ist das in der Regel kein Grund zur Sorge. Fast immer genügt es, die Hände etwas zu kneten oder warmzureiben, um die Durchblutung zu verbessern. Kribbeln auf oder direkt unter der Haut kann an allen Körperstellen auftreten.
Den Betroffenen kann eine nächtlich getragene Kunststoffschiene Linderung verschaffen. Andernfalls hilft die kurzfristige Gabe von Kortison. Verschwinden auch dann die Beschwerden nicht, ist meist eine Operation unumgänglich.
Empfindungen wie Kribbeln, Pelzigkeitsgefühl oder Ameisenlaufen werden als Parästhesie bezeichnet, wörtlich mit "Fehlempfindung" zu übersetzen. Sie kennzeichnen z. B. das anfängliche Beschwerdebild von geschädigten peripheren Nerven (Polyneuropathien) und Nervenkompressionssyndromen wie dem Karpaltunnelsyndrom.
Erhärtet sich der Verdacht auf ein Karpaltunnelsyndrom, wird Sie Ihr Hausarzt an einen Neurologen überweisen. Dieser führt weitere Untersuchungen durch. Er wird etwa die Nervenleitgeschwindigkeit der Hand messen (siehe Abschnitt "Karpaltunnelsyndrom: Diagnose").
Taubheitsgefühl und Kribbeln im linken ArmUnd was passiert bei einem Herzinfarkt? Richtig, die Durchblutung stockt und es treten Schmerzen im linken Arm auf.
Unter dem Halswirbelsäulensyndrom (HWS-Syndrom) werden Symptome wie Nackenschmerzen und Verspannungen im Schulterbereich bei gleichzeitigem Auftreten neurologischer Symptome wie Kribbeln oder Taubheitsgefühle zusammengefasst. Das HWS-Syndrom kann akut auftreten, bei ausbleibender Behandlung aber auch chronisch werden.
Tritt das Kribbeln beidseitig auf, so handelt es sich fast immer um eine Erkrankung mehrerer peripherer Nerven, eine sogenannte Polyneuropathie. „Häufigste Ursache dafür ist ein schlecht eingestellter Diabetes oder chronischer Alkoholmissbrauch“ , erklärt Dr.
Wenn Daumen, Zeigefinger und Mittelfinger oft einschlafen, kribbeln und schmerzen, sind das typische Anzeichen eines Karpaltunnelsyndroms im Anfangsstadium. Das Kribbeln in den Fingern lässt allerdings häufig innerhalb kurzer Zeit von selbst nach. Die Schmerzen können bis in den Arm ausstrahlen.
Welche Symptome treten bei Polyneuropathie auf und wie verläuft sie? Am Beginn der Krankheit nehmen Patienten in Fingern, Händen, Zehen und Füßen ein Kribbeln oder Taubheitsgefühle wahr. Oft werden diese Symptome von Schmerzen oder Krämpfen begleitet.
Leider gibt es aber auch Krankheiten, die einen Arm einschlafen lassen können. Eine mögliche Ursache wäre etwa einen Bandscheibenvorfall oder ein anderes Bandscheibenproblem in der Halswirbelsäule. Wachen Sie des Öfteren morgens mit tauben Fingern auf, könnte dies ein Hinweis auf ein Karpaltunnelsyndrom sein.
Wie das Kribbeln im Gesicht entstehtStress und Verspannungen können die Nervenbahnen und Durchblutung stören, insbesondere Verspannungen in der Halswirbelsäule und im Rücken. Fehlt es Ihrem Körper an Eisen und Folsäure, kann dies auch zu dem unangenehmen Gefühl auf der Haut führen.
Die Ursache für das Taubheitsgefühl im Arm, das auch in den Beinen auftreten kann, liegt in einem abgeklemmten Nerv. Durch das Verharren in einer bestimmten Körperhaltung beim Sitzen oder Liegen, wird ein Nerv abgeklemmt und die Reizweiterleitung gestört.
Schuld können Arzneimittel oder fehlende Nährstoffe sein. Mehr als die Hälfte der Betroffenen trägt die Erkrankung in den Genen. Oftmals hat ein Elternteil die gleichen Beschwerden. Bei vielen RLS-Patienten entdecken Mediziner einen Nährstoff- oder Vitaminmangel, der Fehlschaltung und Missempfindungen befördert.
Kribbeln in den Beinen kann ganz harmlos seinDas passiert zum Beispiel, wenn ein Fuß oder Bein „eingeschlafen“ ist. Die Ursache dafür ist dann meistens einfach mangelnde Durchblutung durch eine schlechte Sitzhaltung oder ein eingeklemmter Nerv.
Eine mit am häufigsten Ursache ist eine Abklemmung der Nerven in den Bahnen zwischen Fingern und Gehirn. Das Taubheitsgefühl ist das Signal dafür, welches die Nervenfasern an das Gehirn senden. Ebenfalls sehr häufig resultiert das Einschlafen der Finger aus einem eingeklemmten Nerv im Handgelenk.
Schuld an den "eingeschlafenen" Gliedmaßen sind meist Durchblutungsstörungen. Doch auch Druckschädigungen und Entzündungen des Gehirns oder Rückenmarks können mögliche Ursachen sein. Wenn es anfängt im Bein zu kribbeln, senden die Nervenfasern Warnzeichen an das Gehirn.
Das Ulinarisrinnen-Syndrom führt zu Sensibilitätsstörungen und Schmerzen an der Hand. Wird eine Behandlung ausgeschlagen, kann man die Hand im Alltag nur eingeschränkt bewegen. Die ersten Symptome bei einem Ulnarisrinnensyndrom sind Kribbeln und ein Taubheitsgefühl im kleinen Finger sowie im Ringfinger.
Warum schlafen Gliedmaßen ein? Im Grunde kann jedes Körperteil einschlafen. Druck auf Nerven klemmt diese entweder ein oder beeinträchtigt deren Versorgung mit Sauerstoff und Nährstoffen, sodass die Weiterleitung nervaler Reize gestört ist. Vor allem Arme und Beine, speziell Hände und Füße, sind davon betroffen.
Wer über längere Zeit am Karpaltunnelsyndrom leidet, muss sich behandeln lassen. Im Frühstadium der Erkrankung empfiehlt sich eine Schiene, die das Handgelenk während der Nacht entlastet. Zumindest kurzfristig hilft es, wenn Kortison direkt in Nähe des Nervs am Handgelenk gespritzt wird.
Cumulu auf einen Blick: Das Schlaf-gut-KissenEingeschlafene Arme gehören mit Cumulu der Vergangenheit an. Auf Reisen unterstützt das Kissen sogar beim Schlafen im Sitzen.
Wessen Arme und Beine besonders leicht oder häufig einschlafen, und sich bei Bewegung nur langsam erholen, sollte einen Arzt aufsuchen, denn es könnten auch ernste Erkrankungen dahinter stecken. Zum Beispiel ein Bandscheibenvorfall, eine multiple Sklerose oder eine Polyneuropathie.
Zu Beginn des Karpaltunnelsyndroms lassen sich die Beschwerden in der Regel konservativ behandeln - mit Vitamin B6, Kortison-Spritzen, manueller Therapie und einer speziell angepassten, nur nachts getragenen Armschiene.