Impfempfehlungen für Erwachsene
- Diphtherie.
- Masern.
- Pertussis (Keuchhusten)
- Poliomyelitis (Polio, Kinderlähmung)
- Tetanus (Wundstarrkrampf)
- Ab 60 Jahren: Herpes zoster (Gürtelrose)
- Ab 60 Jahren: Influenza (Grippe)
- Ab 60 Jahren: Pneumokokken.
Die nachfolgenden Seiten informieren Sie, welche Routine-Impfungen die Ständige Impfkommission (STIKO) für Erwachsene empfiehlt.
- Für Kinder (0-12 Jahre)
- Für Jugendliche (12-17 Jahre)
- Für Erwachsene. Grippe (Influenza) Gürtelrose (Herpes zoster) Keuchhusten (Pertussis) Masern. Pneumokokken. Röteln.
- Für Schwangere.
Die Hepatitis-B-Impfung kann zusammen mit den Impfungen gegen Tetanus, Diphtherie, Pertussis und Hämophilus-influenzae-Typ-b-Infektionen verabreicht werden und erfordert daher keinen zusätzlichen Arztbesuch.
Wenn der Impfstoff aus lebenden Viren besteht, wie beispielsweise bei der Mumps-, Röteln-, Masern- oder Windpockenimpfung, sollten Sie nach der Impfung mindestens 4 Wochen mit der Schwangerschaft warten. Deshalb ist es sinnvoll, Ihren Impfstatus mindestens 2 Monate vor einer geplanten Schwangerschaft zu überprüfen.
Einen Einzel-Impfstoff gegen Röteln (und auch gegen Mumps) gibt es nicht mehr. Wer beide empfohlenen Impfdosen erhalten hat, ist in aller Regel ausreichend gegen den Röteln-Erreger geschützt, und zwar ein Leben lang. Man muss die Röteln-Impfung also nicht auffrischen.
Aufgrund des gut dokumentierten Risikos von Infektionen mit dem Rötelnwildvirus für CRS und weil das Impfvirus bekanntermaßen die Plazenta passiert, ist die Rötelnimpfung während der Schwangerschaft kontraindiziert. Es wird empfohlen, nach einer Rötelnimpfung vorsorglich 1 Monat lang nicht schwanger zu werden.
Erlaubte Impfungen während der Schwangerschaft. Impfungen mit Totimpfstoffen sind während einer Schwangerschaft möglich, eine Schwangerschaft stellt keine Kontraindikation dar.
PEI: HPV-Impfung in der Schwangerschaft stellt keine Gefahr für das Ungeborene dar. Für keinen der drei HPV-Impfstoffe gibt es Hinweise auf ein erhöhtes Risiko für das Ungeborene, wenn Frauen kurz vor oder nach der Empfängnis gegen humane Papillomviren geimpft werden.
Das sind im Wesentlichen die Impfungen gegen Diphtherie, Tetanus und Keuchhusten (Pertussis) sowie noch ausstehende Impfungen gegen Polio, Masern und Röteln. Für alle über 60-Jährigen übernehmen die Kassen die Kosten der Influenza-(Grippe-) und der Pneumokokken-Impfung.
“Die Impfung ist gut verträglich”, schreibt das RKI in einem Fact-Sheet zur Influenza-Impfung. Schwere und irreversible Nebenwirkungen seien sehr selten. Es könne jedoch – wie bei anderen Impfungen auch – vorübergehend zu leichten Schmerzen, Rötungen und Schwellungen an der Impfstelle kommen.
Keuchhusten in der Schwangerschaft gefährdet das Ungeborene nicht direkt, versichert das Elternportal „Rund-ums-Baby.de“. Das heißt, die Pertussis überträgt sich nicht auf das Kind im Mutterleib. Schwere Hustenanfälle können aber verfrüht die Wehen auslösen.
Ein Drittel bis rund die Hälfte aller erkrankten Säuglinge steckt sich bei den eigenen Eltern an. Seit der Jahrtausendwende erkranken zunehmend Erwachsene. Die Impfung ist die beste Möglichkeit, sich gegen Keuchhusten zu schützen. Sie verringert das Risiko überhaupt zu erkranken oder schwere Komplikationen zu erleiden.
Allgemeiner Impfkalender
| 2. Monat | 1. Impfung Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Hib, Kinderlähmung, Hepatitis B, Pneumokokken |
|---|
| 9. - 18. Lebensjahr | Auffrischimpfung Tetanus, Diphtherie, Keuchhusten, Kinderlähmung 1.+ 2. Impfung Gebärmutterhalskrebs (für Mädchen; bis zum 14. Lebensjahr) |
Menschen können sich unabhängig von ihrem Alter und mehrmals in ihrem Leben mit Keuchhusten infizieren und daran erkranken. Eine Immunität nach einer Impfung oder durchgemachter Pertussis hält durchschnittlich nur ca. 6-10 Jahre an.
Die Ständige Impfkommission (STIKO) am Robert Koch-Institut empfiehlt allen gesunden Schwangeren die Grippeimpfung ab dem vierten Schwangerschaftsmonat. Schwangere mit chronischen Grunderkrankungen wie Asthma, Diabetes oder Bluthochdruck sollten bereits vor dem vierten Monat geimpft werden.
Alle Erwachsenen sollten einmalig gegen Pertussis geimpft werden. Die Pertussisimpfung sollte bei der nächsten fälligen Td-Impfung (Tetanus-Diphtherie-Impfung) als Tdap-Kombinationsimpfung verabreicht werden.
Pertussis-Impfstoffe schützen vor Infektionen mit dem Bakterium Bordetella pertussis, das Keuchhusten (Pertussis) verursacht.
Auffrischung der Keuchhusten-ImpfungDie Keuchhusten-Impfung wirkt nicht ein Leben lang. Bei den meisten Geimpften verliert sich die Schutzwirkung nach etwa fünf bis sieben Jahren.
Aber immer noch erkranken jährlich rund 200 Säuglinge im Alter bis zu drei Monaten an Keuchhusten, viele davon mit einem schweren Verlauf.
STIKO -Impfempfehlungen für Frauen mit Kinderwunscha) Aufgrund theoretischer Überlegungen wird generell empfohlen, nach Lebendimpfungen (Masern, Mumps, Röteln, Varizellen, Gelbfieber) einen Zeitraum von mindestens 1 Monat bis zu einer Schwangerschaft einzuhalten.
Nach der ersten Rötelnimpfung besteht eine Schutzrate von etwa 95%. Daher ist im Österreichischen Impfplan auch eine zweite Impfung vorgesehen. Ist auch diese erfolgt, liegt der Schutz bei annähernd 100% und hält vermutlich ein Leben lang an.