Zertifizierung für gezüchteten Fisch des Aquaculture Stewardship Council (ASC). Es gibt Umweltstandards für Süßwasserforellen, Pangasius, Tilapia, Lachs, Muscheln, Schnecken und Schrimps aus Aquakulturen. Die Kriterien sind ein Kompromiss zwischen Umweltverbänden und der Industrie, die den ASC gegründet haben.
Automatische Stabilitätskontrolle (abgekürzt ASC für englisch Automatic Stability Control) ist der Markenname elektronischer Antriebsschlupfregelungen des Herstellers BMW. Das System wird sowohl in PKWs als auch in diversen Motorrädern eingesetzt.
Auch Fische aus europäischer Zucht, etwa Karpfen und Bach-Forelle aus Bio-Aquakultur seien empfehlenswert. Von Aal, Steinbeißer, Wolfsbarsch, Blauflossenthun sowie atlantischem Lachs und allen Hai-Arten (dazu zählen etwa Schillerlocken) sollten umweltbewusste Verbraucher dagegen möglichst absehen.
Der Aquaculture Stewardship Council (ASC) hat heute seinen neuen Standard für Wolfsbarsch, Dorade (Foto) und Adlerfisch eingeführt. Mit dem Standard für die drei Arten reagiert der ASC auf die seit langem große Bedeutung der Fische insbesondere in Europa.
Der WWF empfiehlt Verbrauchern bei Wildfisch meist, Produkte mit dem blauen Siegel des Marine Stewardship Council (MSC) zu bevorzugen. Bei Zuchtfischen sollten sie auf das türkisfarbene Siegel des Aquaculture Stewardship Council (ASC) achten und auf Bio-Siegel ( ?Die Siegel auf Fischprodukten verstehen).
Kaufen Sie besser Wildlachs.Zuchtlachs sollte auf jeden Fall ASC- oder Bio-zertifiziert sein. Am besten ist Bio-Zuchtlachs mit Naturlandsiegel. Chilenischer Zuchtlachs und Lachs, der mit Stellnetzen oder Langleinen gefangen wird, sind laut WWF tabu. Seelachs gehört – trotz seines Namens – nicht zu den Lachsfischen.
Die einzig ernstzunehmende Lösung gegen ÜberfischungDoch das ist der falsche Weg, wie eine weitere Studie zeigt: Danach sind 39% der Fischbestände des vom WWF geförderten MSC-Siegels als »überfischt« zu bewerten. Das Siegel wird also offenbar den eigenen Kriterien nicht gerecht.
Wenn Du Fisch aus MSC-zertifizierten Fischereien kaufst, motivierst Du mehr Einzelhändler, Fisch aus nachhaltiger Herkunft anzubieten, und mehr Fischereien, auf umweltverträgliche Praktiken umzustellen.
Was kann ich gegen Überfischung der Meere tun?
- Zertifizierten Fisch bevorzugen.
- Keine bedrohten Fischarten essen.
- Auf Fisch aus Aquakulturen verzichten.
- Omega-3 aus pflanzlichen Quellen aufnehmen.
- Keine Meerestiere konsumieren.
- Plastik vermeiden und CleanUps machen.
- Petitionen starten und unterzeichnen.
- Klimafreundlich leben.
Marine Stewardship Council
| Marine Stewardship Council (MSC) |
|---|
| Sitz | City of London, Vereinigtes Königreich (⊙Koordinaten: 51° 31′ 0″ N , 0° 6′ 9,8″ W ) |
| Motto | Wild. Certified. Sustainable. |
| Schwerpunkt | nachhaltige Fischerei |
| Aktionsraum | weltweit |
Das MSC-Siegel erhalten Fischereien nur, wenn ihr Management auf eine nachhaltige Nutzung ausgerichtet ist. MSC-zertifizierte Fischereien müssen ihre Auswirkungen auf das befischte Ökosystem kennen und diese immer weiter reduzieren.
Unter nachhaltigem Fischfang versteht man, dass die eingesetzten Fangmethoden und ihre Anwendung die Fischbestände auf bestanderhaltendem Niveau halten und diese nicht in ihrer Reproduktionsfähigkeit eingeschränkt wird.
Ein blaues Logo mit einem stilisierten Fisch steht seit 1997 für das gute Gewissen der Fischindustrie und der Verbraucher. Das MSC-Siegel soll signalisieren, dass der gekaufte Fisch umweltschonend gefangen wurde.
Nachhaltige Fischerei bedeutet für uns in einfachen Worten, dass Fanggeräte umweltverträglich eingesetzt und Fischbestände verantwortungsvoll genutzt werden.
Es sind jedoch nicht alle Fischarten enthalten und nicht immer stehen alle benötigten Informationen beim Einkauf zur Verfügung. Trotz des unbestreitbaren Reformbedarfs ist das MSC-Siegel für Verbraucher:innen gegenwärtig noch die schnellste Orientierungshilfe beim Fischkauf.
Bei allem Reformbedarf bleibt MSC das weltweit strengste Wildfang-Label für Meeresfisch. Denn vor allem jene 90 Prozent nicht-zertifizierte Fischereien sind es, die den größten Raubbau an unseren Meeren zu verantworten haben.
Der wichtigste Kritikpunkt an der MSC-Zertifizierung ist, dass sie zu früh im Prozess vergeben wird. Die Zertifizierung wird an Fischereien vergeben, die einem ersten Set von Standards gerecht werden und die einen Aktionsplan verabschieden, um die Fischerei in der Zukunft zu verbessern.
Ihre Bewertung berücksichtigt die drei Bereiche „Gesunde Größe des Fischbestandes“, „Erhalt des Ökosystems“ und „Effektives Fischereimanagement“.
Theoretisch steht der blaue Fisch auf der Verpackung, das MSC-Siegel, für nachhaltig gefangenen Wildfisch, der das Ökosystem nicht schädigt. Mehr als die Hälfte aller verkauften Fischprodukte in Deutschland tragen dieses Siegel.
MASTER OF SCIENCE (M.S.C.)
Seit Juli 2015 sind alle Frischfisch-Bedientheken in SPAR-Gourmet-Märkten MSC- und ASC-zertifiziert und dürfen daher nachhaltig gefangene und verantwortungsvoll gezüchtete Fische- und Meeresfrüchte mit den bekannten blauen und türkisen Siegeln ausweisen.
Doch nur wenige Käufer kennen die Herkunft der Zuchtfische auf ihrem Teller. Dorade oder Wolfsbarsch zum Beispiel stammen vorwiegend aus Zuchtanlagen an den Küsten Griechenlands oder der Türkei. Garnelen kommen aus Zuchtfabriken in Vietnam.