5 Lebensmittel, die die Leber unterstützen
- Löwenzahn. Löwenzahn regt durch die enthaltenen Bitterstoffe die Gallenproduktion in der Leber an und verbessert so den Fettstoffwechsel.
- Kaffee.
- Artischocke.
- Knoblauch.
- Rote Beete.
Und zwar eines, das ziemlich viel wegsteckt: Medikamente, Alkohol, fettes Essen, Zucker. Trotz dieser Belastungen erfüllt die Leber meist ein Menschenleben lang ihren Dienst – sogar wenn sie selbst vielleicht schon längst nicht mehr gesund ist.
In der Galle trennt die Leber Stoffe wie Bilirubin (ein Abbauprodukt des roten Blutfarbstoffes Hämoglobin), Cholesterin sowie Medikamente und ihre Stoffwechselprodukte. Die so entstandenen Stoffe werden anschließend über den Darm ausgeschieden. Auch vermag die Leber fettlösliche Stoffe in wasserlösliche umzuwandeln.
Die Leber als GiftfilterSchadstoffe, die beispielsweise mit der Nahrung aufgenommen werden, entzieht die Leber dem Blut und verhindert so, dass sie zum Herzen oder ins Gehirn gelangen. Sie wandelt, wenn möglich, die Giftstoffe um oder sorgt dafür, dass sie über die Blase oder den Darm ausgeschieden werden.
Die Leber besitzt die Fähigkeit zur GewebeerneuereungDie Leber verfügt als einziges menschliches Organ über die Fähigkeit zur Gewebeerneuerung (Regeneration). Das bedeutet, dass die Leber nach einer Verletzung oder operativen Teilentfernung nachwachsen kann.
Die Gallenblase unterstützt die Leber, die zwischen 1 Uhr und 3 Uhr nachts auf Hochtouren arbeitet, um den Körper zu entgiften. In dieser Phase braucht der Körper Ruhe, damit die Leber ihre Aufgabe erfüllen kann.
Die Symptome von Lebererkrankungen sind häufig unspezifisch. Müdigkeit, Konzentrationsstörungen, Juckreiz, Appetitverlust, Gewichtsveränderungen, ein Druckgefühl im rechten Oberbauch, lehmfarbener Stuhl und bierbrauner Urin sowie die typische Gelbfärbung der Haut oder Augen können Hinweise sein.
Anzeichen für LeberschädenBei einer Leberschädigung sind körperliche Anzeichen meist sehr allgemein, etwa Abgeschlagenheit, Müdigkeit oder Druckgefühl im rechten Oberbauch. Viele Lebererkrankungen machen sich deshalb lange nicht bemerkbar.
Hormone. Die Leber ist an der Regulation des Hormonhaushaltes beteiligt sowie auch an der Produktion von Hormonen. Unter anderem produziert sie Vitamin D3, Angiotensinogen und IGF-1. Letzteres beschleunigt den Muskelaufbau und das Muskelwachstum.
Aufgebaut ist das Organ aus zwei großen und zwei kleinen Lappen. Die beiden großen Lappen werden Lobus dexter und Lobus sinister (rechter und linker Leberlappen) genannt. Der rechte Lappen ist deutlich größer als linke.
Die Leber enthält selbst keine Nerven, Druckschmerz unter dem rechten Rippenbogen oder Oberbauchkrämpfe als Folge von Lebererkrankungen entstehen vielmehr durch Spannung der Bindegewebskapsel, die die Leber umhüllt. Eine typische Begleiterscheinung von Lebererkrankungen sind Müdigkeit und Leistungsabfall.
Leber erholt sich in 24 Stunden"Hat die Leber keinen dauerhaften Schaden, kann sie sich sehr schnell wieder erholen. Dafür reichen normalerweise 24 Stunden." Wright betont, dass einen Monat lang auf Entgiftung zu setzen, nicht nur medizinisch sinnlos ist, sondern auch Probleme mit sich bringen kann.
Die Leber aus osteopathischer Sicht: Die Leber ist über ihre Kapsel bindegewebig mit der Schulter verbunden und kann somit auch schon einmal rechtsseitige Schulterschmerzen und Bewegungseinschränkungen verursachen.
Wenn die Leber versagt, hat dies zahlreiche Folgen: Die Leber kann Bilirubin (ein Nebenprodukt, das beim Abbau alter roter Blutkörperchen gebildet wird) nicht mehr richtig verarbeiten, sodass es aus dem Körper ausgeschieden werden kann. Das Bilirubin sammelt sich dann im Blut an und wird in der Haut abgelagert.
Gesunde Flocken: HaferDenn er ist ein gesundes und leckeres Nahrungsmittel. Die in Hafer enthaltenen Ballaststoffe senken den Cholesterin-Spiegel und helfen so auch, die Leber zu entlasten.
Da sie so viele Funktionen übernimmt, ist ein Leben ohne Leber nicht möglich. Sie könne sich jedoch schnell regenerieren und 30 Prozent reichen zum Überleben aus. "Die Leber verzeiht viel. Sie ist das einzige Organ, das sich nachbilden kann", erklärt Huber.
In der Leber umgewandelte Stoffe werden vor allem über den Harn ausgeschieden. Die Niere ist daher unser Hauptausscheidungsorgan für "Abfallstoffe". Große Substanzen können allerdings von der Niere nicht in den Harn übertreten, da die Filter in der Niere nur für kleine Moleküle durchlässig sind.
Für die Leber schädliche Arzneimittel
- Amoxicillin/Clavulanat.
- Clindamycin.
- Erythromycin.
- Nitrofurantoin.
- Rifampin.
- Trimethoprim/Sulfamethoxazol.
- Arzneimittel zur Behandlung von Tuberkulose (Isoniazid und Pyrazinamid)
Eine Verringerung der Älbuminfraktion oder der in der Leber gebildeten Gerinnungsfaktoren I, II, VII, IX und X sind daher in den meisten Fällen ein Hinweis auf eine Lebersynthesestörung. Die Leber ist ebenfalls Abbauorgan verschiedener Plasmaproteine.
„Im Gallengang festsitzende Steine können Entzündungen der Gallenblase verursachen sowie der Bauchspeicheldrüse“, erklärt Lammert. Bei Nichtbehandlung drohen schwere Schäden der Leber, Blutvergiftung oder Gelbsucht. In Ausnahmefällen kann es zu Gallenblasenkrebs kommen.
Wenn die gelbgrüne Galle nicht mehr abfliessen kann, tritt sie ins Blut über. Die Folgen sind eine Gelbfärbung der Augen und der Haut mit starkem Juckreiz sowie eine Dunkelverfärbung des Urins. Die drei Hauptursachen für den Gallenrückstau: Gallensteine im Gallengang.
Die Gallenblase speichert Galle aus der Leber und dickt sie ein. Die Galle wiederum hilft im Zwölffingerdarm, Fette aus der Nahrung zu spalten und aufzunehmen. Jeden Tag produzieren die Leberzellen etwa 800 bis 1000 Milliliter Galle – eine gelbe, bräunliche oder olivgrüne Flüssigkeit, die bei der Fettverdauung hilft.
Ursachen. In den meisten Fällen beruht der Juckreiz auf einem Gallenstau (Cholestase), bei dem die Abgabe der Gallenflüssigkeit aus der Leber blockiert ist. Die Ursache für diesen Gallenstau kann eine Lebererkrankung (intrahepatisch) oder eine Blockierung der äußeren Gallengänge (extrahepatisch) sein.
Eine Cholestase oder Gallenstauung ist die Verringerung oder der Stillstand des Gallenflusses. Die Galle ist die von der Leber gebildete Verdauungsflüssigkeit. Störungen von Leber, Gallengang oder Bauchspeicheldrüse können Cholestase verursachen.
So kann sich etwa in der Gallenblase Eiter bilden, das Organ kann absterben oder die Entzündung auf Nachbarorgane übergreifen. Breitet sich die Entzündung über das Blut auf den gesamten Körper aus, spricht man von einer Blutvergiftung (Sepsis). Eine Sepsis muss sofort behandelt werden.
Hergestellt wird die Galle in der Leber. Feinste Gallenkanäle sammeln den Gallensaft und führen ihn über den Hauptgallengang in den Darm. Die Flüssigkeit erleichtert die Aufnahme von Fetten in den Körper. Die in ihr enthaltenen Gallensäuren wirken wie ein Spülmittel und bringen die Fette im Nahrungsbrei in Lösung.
Funktion der Gallenblase ist die Speicherung und Konzentrierung der Gallenflüssigkeit, die in der Leber produziert wird. Das Hohlorgan kann 30 bis 50 Kubikzentimeter Flüssigkeit aufnehmen. Ein Ringmuskel (Sphinkter) an der Mündung des Gallengangs in den Zwölffingerdarm regelt den Einstrom der Galle in den Darm.
Um Galle und Magen etwas Gutes zu tun, hilft eine Teemischung aus Anis-, Fenchel- und Kümmelfrüchten. Anis und Fenchel beruhigen die Magenbewegung, Kümmel unterstützt die Gallenfunktion. Bis zu drei Tassen täglich darf man davon trinken. Kurmäßig hilft auch Ingwerwasser einem empfindlichen Magen.