Ein EKG gehört zu den Standarduntersuchungen beim Arzt. Er hilft auch, wenn sich Frauen nur informieren wollen, wie sie möglichen Folgekrankheiten vorbeugen können, die eventuell mit den Hormonumstellungen in den Wechseljahren verbunden sind. Eine genaue Diagnose ist nötig, um die passende Therapie auszuwählen.
Wenn du zwischen 40 und 50 Jahre alt bist und ein Jahr lang am Stück keine Periode mehr hattest, spricht man von der Menopause. Nach dieser Zeit kannst du auch nicht mehr schwanger werden, da nicht nur keine Regelblutung, sondern auch kein Eisprung mehr stattfinden kann.
Die ersten Anzeichen. Zu Beginn der Wechseljahre verändert sich die Zykluslänge kaum merklich. Allerdings verkürzt sich langsam die Dauer der einzelnen Perioden und der Zyklus wird unregelmäßiger. Bei einigen Frauen werden gleichzeitig die Abstände zwischen den einzelnen Regelblutungen länger.
Im Schnitt dauern Hitzewallungen somit 7 Jahre an. Sie können aber auch nur 3 Jahre oder bis zu 10 Jahren auftreten. Es so also durchaus sein, dass Frauen noch bis zum Alter von 70 oder 80 Jahren Hitzewallungen erleben. Wie gesagt selten, aber möglich.
In den Wechseljahren geht der Eizellen-Vorrat zur Neige. Einhergehend mit Veränderungen der Sexualhormone Östrogen und Progesteron. Ein wildes Wechselbad der Hormone! Die Wechseljahre starten, wenn sich die Hormonspiegel in unserem Körper anfangen zu verändern.
Bis zum 55. Lebensjahr sind fast alle Frauen in den Wechseljahren. Nur bei etwa 1% der Frauen tritt die Menopause sehr früh, noch vor dem 40. Lebensjahr, ein (prämature Ovarialinsuffizienz = vorzeitige Wechseljahre).
Schon mit Mitte 30 in den Wechseljahren. Beim Thema Wechseljahre denken die meisten an mindestens 50-jährige Frauen, die ihre Familienplanung längst abgeschlossen haben. Dabei setzt die Phase der Hormonumstellung bei drei bis fünf Prozent der Frauen bereits vor dem 40. Lebensjahr ein.
Oft bemerken Frauen im entsprechenden Alter aber auch typische Symptome der Wechseljahre an sich, sie sind aber noch gar nicht drin. Das liegt daran, dass beispielsweise auch Stress diese Veränderungen auslösen kann. Mit letzter Gewissheit kann das nur ein Arzt beurteilen.
Etwa wenn der weibliche Körper schon vor dem 40. Lebensjahr keine Eizellen mehr produziert und die Funktion der Eierstöcke erlischt. Wie bei Leonie W., die mit 24 Jahren von ihren vorzeitigen Wechseljahren, dem so genannten "Klimakterium praecox", erfuhr.
Mehr als 80 Prozent aller Frauen im Alter von 45 bis 70 Jahren leiden während der Wechseljahre unter Hitzewallungen. Am schlimmsten sind die Hitzewallungen meist etwas ein Jahr nach der Menopause. Was hinter den Hitze-Attacken steckt und was Sie dagegegen tun können, lesen Sie in diesem Beitrag.
Auch das Alter, in dem sie beginnen, ist unterschiedlich. Bei den meisten Frauen setzen die Wechseljahre um das 45. Lebensjahr ein und sind bis Mitte fünfzig abgeschlossen. Die letzte Monatsblutung tritt durchschnittlich mit etwa 52 Jahren ein.
Als Faustregel gilt: Wenn eine Frau schon früh ihre Periode bekommen hat, setzen die Wechseljahre in der Regel spät ein. Bei Frauen mit einem BMI von über 30 kommt die Menopause später, weil Fettgewebe Östrogene produziert. Ebenso bei Frauen, die mehrere Kinde geboren haben.
Rein biologisch betrachtet nimmt die Fruchtbarkeit ab dem 30. Lebensjahr bei Frauen ab – das heißt aber noch lange nicht, dass die Eizellen mit dem 35. Geburtstag das Haltbarkeitsdatum überschreiten. Schwanger zu werden, ist ab diesem Zeitpunkt immer noch gut möglich und bringt Vorteile mit sich.
Wer in den Wechseljahren dennoch hormonell verhüten möchte, kann auf die Hormonspirale wechseln. Durch die Hormonspirale wird die Gebärmutterschleimhaut weniger stark aufgebaut. Ihr Vorteil: Wechseljahresbeschwerden können gelindert werden.
Die allermeisten Frauen erleben aber im wahrsten Sinn des Wortes Wechseljahre. Ab dem 40. Lebensjahr beginnt der Körper mit einem altersbedingten Umbau des Hormonhaushalts. Spürbare Symptome wie unregelmäßige Blutungen kündigen durchschnittlich im Alter von 47,5 Jahren den Beginn der Wechseljahre an.
"Die Wechseljahre treten ein, wenn alle Eizellen in den Eierstöcken verbraucht sind. Da in jedem Zyklus neben der einen, voll entwickelten Eizelle auch viele hundert weitere zugrunde gehen, ist bei den meisten Frauen ungefähr um das 50. Lebensjahr herum der Vorrat aufgebraucht", erklärt Dr. med.