Der Zervixschleim nach der Einnistung ähnelt dem Zervixschleim am Ende der ersten Zyklushälfte und ist weißlich-cremig bis eiweißartig-spinnbar. Der Zervixschleim in der frühen Schwangerschaft hat folgenden Zweck: Er dichtet wie ein Pfropf den Ausgang des Muttermunds ab.
Der Muttermund an den fruchtbaren TagenDer Muttermund bleibt bis kurz nach dem Eisprung voll geöffnet und schließt sich danach langsam wieder. Wenn Sie sich ein Baby wünschen, dann nutzen Sie diese Zeit um möglichst schnell schwanger zu werden. Ansonsten müssen Sie anderweitig verhüten.
Dann kann eine Befruchtung der Eizelle geschehen und die Einnistung beginnen. Nach dem Eisprung ist der Zervixschleim meist weißlicher und klebrig. Wenn ihr den Schleim häufig beobachtet und euch genauer anseht, werdet ihr Monat für Monat diese Veränderungen erkennen und ein besseres Gespür dafür bekommen.
Frauen, die gespürt haben, als Teile der befruchteten Eizelle in die Gebärmutterwand eingedrungen sind, berichten über ein leichtes Ziehen oder Pieksen im Unterbauch. Manche wissen sogar genau, wo sich das Embryo eingenistet hat. Einige geben an, dass der Schmerz nur von kurzer Dauer war.
Viele Frauen nehmen während und nach erfolgter Einnistung vermehrt Ausfluss wahr. Dies hat mit den Schleimaufbau und den Umbauprozessen in der Gebärmutter zu tun.
Zum Eisprung hin wird er flüssiger und durchsichtiger. Zur Zeit der höchsten Fruchtbarkeit beginnt er Fäden zu ziehen. Er wird „spinnbar“. Ein bis zwei Tage nach dem Eisprung nimmt die Qualität des Zervixschleims schnell wieder ab, bis sie die Ausgangsqualität erreicht.
Normalerweise ist dieses geruchlos und von cremiger Konsistenz. Die Flüssigkeit, auch als Weißfluss (weißer Ausfluss) bezeichnet, enthält vor allem abgestoßene Zellen der Schleimhaut, Flüssigkeit aus den Kapillaren der Scheide und verschiedene Bakterien der natürlichen Vaginalflora.
Ein weicher Muttermund fühlt sich nicht mehr wie Knorpel an, sondern eher zart wie deine Lippen. Je näher der Eisprung rückt oder er sogar gerade stattfindet, öffnet er sich sogar leicht. Das kann man ertasten: Dein Finger tappst dann vorsichtig an einen leicht geöffneten Kussmund oder auch einen Mini-Donut.
Tag nach dem Eisprung, also ab der 4. Schwangerschaftswoche (das ist die 2. Woche nach der Befruchtung) und direkt nach der Einnistung, produziert der Körper das Schwangerschaftshormon HCG. Ab dann können frühestens Anzeichen für eine Schwangerschaft auftreten.
Wenn man den Zervixschleim sicher beurteilen will, sollte man ihn direkt mit zwei Fingern am Muttermund abnehmen. Zum Eisprung hin wird der Zervixschleim spinnbarer, d.h. wenn man ihn zwischen Daumen und Zeigefinger vorsichtig auseinanderzieht, kann man die Länge des spinnbaren Schleimfadens bestimmen.
Die Zeit vor der Menstruation ist die unfruchtbare Zeit der zweiten Zyklushälfte. Um möglichen Infektionserregern oder Spermien den Weg in die Gebärmuttter zu erschweren, ist der Zervixschleim zu dieser Zeit zäh, dick, klumpig. Farblich ist er weißlich-cremig oder kann leicht gelblich erscheinen.
Direkt nach dem Eisprung verändert sich der Zervixschleim noch einmal. Auch hier besteht noch die Wahrscheinlichkeit schwanger zu werden. Nun ist der Ausfluss gelb und auch weniger spinnbar als während des Eisprungs. Dennoch ist er weiterhin zähflüssig.
Hormonveränderungen in der Schwangerschaft führen zu vermehrtem Ausfluss. Dieser Scheidenausfluss ist normalerweise farblos oder weiß, geruchlos und nicht mit Beschwerden verbunden. Die Schwangere sollte sich keine Sorgen machen.
Hast du schon weiße Flecken in deinem Slip bemerkt? Die glasige bis weißliche Flüssigkeit* ist der sogenannte Weißfluss und wird von deiner Scheide abgesondert. Keine Sorge! Der Ausfluss vor der Periode ist völlig normal und natürlich.
Normaler Ausfluss (Weißfluss)Jede Frau kennt das geruchlose, milchig-weiße Sekret (Weißfluss), das täglich aus der Scheide fließt. Dieser Ausfluss (Fluor vaginalis oder Fluor genitalis genannt) zeigt sich erstmals einige Jahre vor der Pubertät und begleitet Frauen bis zu den Wechseljahren.
Schwangerschaft: Ausfluss oft das erste AnzeichenAuch die Drüsen des Gebärmutterhalses und die sogenannten Bartholinischen Drüsen an der Innenseite der kleinen Schamlippen sind aktiver und sondern mehr Sekret ab. Dieser normale Ausfluss in der Schwangerschaft ist dünnflüssig, klar bis weiß und geruchlos.